Das Schreckgespenst des Universalismus

Vivek Chibber seziert das Denken der Postcolonial Studies und attestiert eine fehlerhafte Marx-Lektüre. Von Bernhard Pirkl

Bei der postkolonialen Theorie, so der irische Literaturwissenschaftler Terry Eagleton, handele es sich um »den florierendsten Bereich der Kulturwissenschaften heute«. Sie umgibt die Aura des radical chic, was zu ihrem Erfolg vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften, aber auch in der Publizistik, sicherlich wesentlich beigetragen hat. Eine Deutung dieser Erfolgsgeschichte bietet Vivek Chibber, Professor für Soziologie an der New York University, en passant in seiner Studie »Postcolonial Theory and the Specter of Capital« die schon 2013 bei Verso Books erschien und nun mit einiger Verspätung im Berliner Dietz-Verlag in deutscher Sprache veröffentlicht wird. …

Mehr unter: https://jungle.world/artikel/2018/50/das-schreckgespenst-des-universalismus

Schreibe einen Kommentar